
Darmstadt | 22.03.2010
„Der
Girls’Day bekommt von Schülerinnen und Unternehmen gute Noten. Er lenkt
den Blick über die typisch weiblichen Arbeitsfelder hinaus und
unterstützt junge Frauen dabei, ihre gute schulische Ausbildung für
alle Berufsfelder zu nutzen. Damit ist ein wichtiger Schritt zu mehr
Chancengerechtigkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt getan,“
erläutert Sabine Eller, Leiterin des Darmstädter Frauenbüros.
„Wir
haben uns von Anfang an am Girls’Day beteiligt, er ist mittlerweile
fester Bestandteil der berufsvorbereitenden Maßnahmen an unserer Schule
und wird durch Projekte für Schülerinnen ergänzt“, berichtete Heidrun
Raum, die Schulleiterin der Bernhard-Adelung-Schule.
Zum ersten Mal
beteiligen sich zwei Schulleiterinnen direkt als „Vorbildfrauen“ am
Girls’Day: Heidrun Raum und ihre Kollegin Gabriele Zimmerer, Direktorin
der Erich-Kästner-Schule.
„Ich lasse mir am Girls’Day von
Schülerinnen über die Schultern schauen und bin mir dabei meiner Rolle
als weibliche Führungskraft bewusst. Ich habe eine Schlüsselposition
inne, denn wenn ich hinter dem Girls’Day und seinen Zielen stehe, dann
steht einer erfolgreichen Berufsvorbereitung, die auf
Gleichberechtigung bei der Berufs- und Lebensplanung hinarbeitet, an
unserer Schule nichts im Wege“, so Gabriele Zimmerer.
Auch 2010
gibt es wieder eine Koordinierungs- und Anlaufstelle für Jungen bei der
städtischen Jugendförderung. Sie können an diesem Tag männeruntypische
Berufe wie Erzieher oder Altenpfleger kennen lernen.
„Partnerschaftsmodelle und veränderte Anforderungen des Arbeitsmarkts
korrespondieren immer weniger mit traditionellen Männlichkeitsmustern.
Deshalb ist es wichtig, Arbeitsbereiche kennen zu lernen, die Schülern
die Möglichkeit bietet, sich neu mit Berufs- und Lebenszielen
auseinander zu setzen und soziale Kompetenzen zu erwerben“, so Stadtrat
Jochen Partsch.
Unternehmen und junge Leute, die sich am
Girls’Day 2010 beteiligen möchten, bekommen weitere Informationen im
Internet unter www.frauenbuero.darmstadt.de und beim
MädchenwerkstattTreff des Sozialkritischen Arbeitskreises (SKA) unter
der Rufnummer 06151/23565. Zentrale Platzvermittlungsbörse mit
zahlreichen Tipps zur Umsetzung ist die Internetplattform
www.girls-day.de
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